Komoren

Die Komoren sind ein Inselstaat im Indischen Ozean, der aus drei der vier Hauptinseln des Komorenarchipels besteht. Diese Inselgruppe befindet sich im Norden der Straße von Mosambik, zwischen Mosambik und Madagaskar. Im 15. Jahrhundert waren die Komoren Ziel arabischer und persischer Seefahrer, welche sich dort in den Küstengebieten niederließen. Deswegen gehört die Bevölkerung der Komoren heute noch fast ausschließlich dem sunnitischen Islam an. Nach einer Periode in denen arabische Sultanate über die Insel herrschten wurden die Inseln erst französische Kolonie und später Übersee-Département. 1975 erklärten die Komoren schließlich ihre Unabhängigkeit von Frankreich. Seit 2017 ist der Inselstaat Mitglied der SADC und somit neuestes Mitglied der Organisation. Die Landwirtschaft hat als Hauptwirtschaftszweig für die Komoren eine große Bedeutung. Viele Bewohner bauen in Subsistenzwirtschaft Maniok, Süßkartoffeln oder Mais an, Vanille, Pfeffer und Gewürznelken werden für den Export kultiviert.